Zufriedenere Arbeitnehmer: Auf dem richtigen Kurs mit der bKV

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Im 17. Jahrhundert hatten es Matrosen nicht leicht. Wenn sie einen Landgang unternahmen, mussten sie höllisch aufpassen, wo sie einschliefen. Manchmal nämlich konnte es sein, dass sie im Schlaf mitgenommen wurden, auf einem fremden Schiff wieder aufwachten und dann dort arbeiten mussten. Diese Methode wurde Schanghaien genannt, eine Form der Mitarbeitergewinnung, die heutzutage zum Glück verboten ist. Stattdessen stehen dem Unternehmer neue Wege offen. Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) ist einer davon.

Erwiesenermaßen erwünscht

Die Vorteile, die ein Unternehmen mit einer betrieblichen Krankenversicherung hat, wurden bereits 2015 eingehend von der GfK, der Gesellschaft für Konsumforschung, untersucht. Dabei stellt die Studie fest, wie Arbeitnehmer über die Einführung einer betrieblichen Krankenversicherung denken. Das Ergebnis: die bKV ist auf Platz drei der am meisten gewünschten Personalzusatzleistungen. Lediglich getoppt von der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) und den vermögenswirksamen Leistungen (VL). Im Zeitraum von 2014 bis 2017 stieg die Anzahl der Unternehmen, die diese Versicherung für die Mitarbeiter abschlossen, laut Heute & Morgen von sieben auf neun Prozent an. Die Vorteile machen die Runde – aber leider langsam.

Workers with Benefits

Eine bKV bringt viele verschiedene Leistungen mit. Zum Beispiel können alle Mitarbeiter eines Unternehmens von Zusatzleistungen der privaten Krankenversicherung profitieren. Im Schadensfall ist zum Beispiel die Klinik frei wählbar. Dazu kommen Zahnersatz-, Vorsorge- und Brillenleistungen. Mitarbeiter, die betrieblich krankenversichert sind, können diesen Schutz auch im Ausland erhalten. Und trotzdem fallen weder Gesundheitsprüfungen noch Wartezeiten an. Zuletzt hilft die Versicherung auch Mitarbeitern mit Vorerkrankungen. Und die Maßnahme wirkt, wie die GfK-Studie zeigt: Die Fluktuationsquote in Unternehmen mit einer betrieblichen Krankenversicherung ist nur halb so hoch wie die in anderen Betrieben. Ein klares Indiz dafür, dass die Arbeitnehmer dieses Angebot anerkennen und es zu schätzen wissen.

Gesundheit wichtigster Faktor im Berufsleben

Eine bKV sorgt für ein besseres Gesundheitsniveau innerhalb des Konzerns. Erkrankte Mitarbeiter erhalten optimale Versorgung und werden schneller wieder gesund. Eine verringerte Ausfallzeit resultiert in einer erhöhten Unternehmensproduktivität. Hier kommt eine weitere Studie ins Spiel. Stepstone zufolge geben 87 Prozent der Befragten die Gesundheit als den wichtigsten Faktor im Berufsleben an.
Zudem wäre da noch der Faktor der Kostenersparnis. Mit einem vergleichsweise geringen Beitrag Leistungen aus dem Repertoire der PKV zu erhalten, ist für den Arbeitnehmer ein echter Bonus.

Emotionale Bindung

Der dritte Faktor ist der emotionale. Arbeitnehmer, deren Arbeitgeber eine bKV anbieten, fühlen sich wertgeschätzt. Das sorgt für ein besseres Chef-Mitarbeiter-Verhältnis. Es zeigt, dass der Arbeitgeber Verantwortung übernimmt und sich um seine Mitarbeiter kümmert. 84 Prozent der von Stepstone befragten Arbeitnehmer finden, dass diese Eigenschaft für einen Arbeitgeber überdurchschnittlich wichtig ist.

Die Nachfrage ist da, das Wissen um die Vorteile auch – für eine erfolgreiche Vermittlung steht Euch also nichts im Weg.

Titelbild: © vuk/Fotolia

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