Wenn das Schicksal früh zuschlägt: Absicherung für schwerkranke Kinder

Schicksalsschlag für Familien: Kinder im Krankenhaus

Sein Kinderzimmer kennt der dreijährige Daniel gar nicht mehr. Der kleine Junge lebt seit mehr als 800 Tagen im neunten Stock im Patientenzimmer des Uniklinikums in München-Großhadern. Hier wartet der schwerkranke Junge auf ein Spenderherz. Weihnachten, Geburtstag, Ostern: Daniel ist immer hier. Das Krankenhaus verlassen kann er nicht. Eine Maschine erhält ihn am Leben, schränkt aber seinen Bewegungsradius auf zwei Meter ein. Täglich an seiner Seite ist seine Mutter. Sie erlebt die Höhen und Tiefen ihres Sohnes mit, leidet, freut sich mit ihm.

Superhelden erleichtern Kindern und Eltern den Klinikalltag

Mütter wie sie nehmen sich zurück, leben nur noch für das Leben ihres Kindes. Muttertag, so wie ihn viele kennen mit Frühstück am Bett, Blumenstrauß auf dem Tisch und der ungebrochenen Aufmerksamkeit der Kinder, haben sie nicht. Für solche Schicksale setzen Menschen ein Zeichen. Mit Aktionen, wie sie hier im Video zu sehen sind, möchten sie den schwerkranken Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern und ihren Müttern und Vätern zumindest für einen Tag die Last etwas nehmen. Fensterputzer haben in einem Krankenhaus in Texas Kindern beispielsweise eine Freude gemacht, indem sie im Superheldenkostüm die Fenster reinigten.

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Es gibt einige Organisationen, die speziell Eltern und schwerkranke Kinder unterstützen. Die Olgäle Stiftung aus Stuttgart und die Deutsche Kinderhilfe sind nur zwei Beispiele. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern im Krankenhaus mit eigenen Klinikclowns und anderen Projekten den Alltag zu erleichtern. Stefanie Schuster, Präsidentin der Olgäle-Stiftung erklärt die positive Wirkung der Aktion Klinikclowns: „Lachen macht gesund. Es lässt Schmerzen und den tristen Klinikalltag vergessen und stimuliert die Abwehrkräfte der kleinen Patienten. Auch die Eltern kommen so auf andere Gedanken, was sich positiv auf die kranken Kinder auswirkt.”

Klinikaufenthalt wird zur finanziellen Belastung

Ein langer Klinikaufenthalt wird aber nicht nur zur psychischen Belastungsprobe. Je länger schwerkranke Kinder in Behandlung sind, desto schwieriger wird es für Familien, ihr Leben finanziell noch zu stemmen. Der Bundesverband Kinderhospiz hilft Betroffenen, um durch die Belastung nicht ins soziale Abseits gedrängt zu werden. Spendengelder sollen die Kinderhospizarbeit deutschlandweit unterstützen und Familien den Alltag erleichtern.

Für den kleinen Daniel spielt sich sein Alltag weiterhin im Inneren des Klinikums ab. Jeden Tag hofft der Dreijährige auf ein passendes Spenderherz. Bislang noch vergebens. Seine Mutter kämpft dafür, das Organspenderecht zu verändern, um schwerkranken Kindern wie ihrem Sohn den Zugang zu lebensrettenden Maßnahmen zu erleichtern. Derzeit müssen Erkrankte laut Bundesverband für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz (BGV) auf ein Spenderherz zwischen sechs und 24 Monaten warten. Auf eine Niere wartet man durchschnittlich sogar fünf bis sechs Jahre.

Absicherung für den Fall der Fälle

Trifft Eltern das gleiche Schicksal und ihr Kind erkrankt schwer, ist es wichtig, gut abgesichert zu sein. Die individuelle Familienversicherung der Versicherungskammer Bayern bietet einen Rundumschutz, um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein. Die Private Krankenzusatzversicherung beinhaltet neben dem Tagegeld bei Krankenhausaufenthalt auch eine Absicherung des Verdienstausfalls bei Arbeitsunfähigkeit. Speziell für Kinder im Kindergarten- und Schulalter deckt die Zusatzversicherung etwa die teuren Folgen eines Unfalls oder einer Krankheit ab.

Gleiches gilt für anfallende Zahnbehandlungen beim Kieferorthopäden oder Zahnarzt. Mit der Zusatzversicherung sind Kosten für Kronen, Brücken und Prothesen, Inlays und Onlays sowie Implantate gedeckt: Kosten, welche die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) nicht mehr übernimmt. Denn nicht immer muss es der Ernstfall sein. Manchmal reichen schon kleinere Eingriffe, um größere (finanzielle) Sorgen zu verursachen.

Die Account Manager des Versicherungskammer Maklermanagement Kranken helfen bei der persönlichen Beratung, um das passgenaue Angebot aus der Tarifwelt für Eure Kunden zu finden.

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Titelbild: davit85/stockAdobe.com

Brigitte Mellert
Ihr Journalismus-Studium und ihre Redakteursausbildung zogen sie vor Jahren aus München weg nach Schwaben. Nun, zurück in der neuen alten Heimat, durchforstet sie als Online-Redakteurin die Finanzwelt nach spannenden Geschichten. Dort fündig geworden, verbringt sie ihre Freizeit am liebsten in der Natur auf dem Rad oder beim Wandern in den Bergen.

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