Wellbeing für Mitarbeiter: So rettet die bKV Unternehmen

Wellbeing für Mitarbeiter: So rettet die bKV Unternehmen

Oktober 2020: Die Corona-Infektionszahlen steigen wieder an. Unternehmen kämpfen ums Überleben und um ihre Mitarbeiter. Ein Wellbeing-Konzept kann dabei helfen, Mitarbeiter zu binden.

Corona-Zahlen steigen wieder

Wie die Bundesregierung berichtet, steigen die Corona-Infektionszahlen derzeit wieder dynamisch an. Gemeinsam haben Bund und Länder sich auf neue Regelungen geeinigt, die dabei helfen sollen, die Pandemie zu bekämpfen. Nach wie vor hat das Coronavirus großen Einfluss auf den globalen Arbeitsmarkt. Diese Auswirkungen beschränken sich allerdings nicht auf das Bruttoinlandsprodukt oder die Arbeitslosenzahlen. Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (STMGP) warnt vor psychischen Erkrankungen, Stress und Unsicherheit. Unternehmen, die ihre Mitarbeiter dahingehend unterstützen möchten, können das mit einem Wellbeing-Konzept tun.

Was ist Wellbeing?

Doch was ist Wellbeing eigentlich? Laut dem US-amerikanischen Center for Disease Control and Prevention (CDC) handelt es sich bei Wellbeing (übersetzt: Wohlbefinden) um ein Konzept, das mehrere Bereiche unseres Lebens umfasst. Der Grundgedanke ist, dass wir unser Leben als positiv laufend wahrnehmen. Dazu gehören gute Lebensbedingungen wie die Behausung oder der Beruf, aber auch körperliche Gesundheit und wirtschaftliche Einflüsse. Generell weisen Menschen, die über ein hohes Maß an „Wellbeing“ verfügen, eine höhere Produktivität und mehr Initiative in ihrer Community auf. Der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge ist die psychische Gesundheit bedeutend für das eigene Wohlbefinden. Und die Management Consulting Firma Gallup hat fünf Faktoren identifiziert, die Menschen brauchen, um in ihrem Leben aufzublühen. Diese sind:

  • Karriere: Den Mitarbeitern gefällt ihr Tagwerk
  • Soziales: Es gibt wichtige Freundschaften in ihrem Leben.
  • Finanzen: Sie managen ihre Finanzen richtig.
  • Community: Der eigene Wohnort und die Umgebung gefällt ihnen.
  • Physis: Mitarbeiter haben die nötige Kraft, um Dinge zu erledigen.

Bei Mitarbeitern mit einem hohen Wohlfühlfaktor in allen fünf Aspekten ist die Chance, dass sie sich im nächsten Jahr einen neuen Arbeitgeber suchen, um bis zu 81 Prozent geringer als bei Mitarbeitern, die nur einen Aspekt „abgehakt“ haben.

Maßnahmen für Wellbeing

Bereits im vergangenen Jahr hat Human Resources Manager sich mit dem Konzept Corporate Wellness auseinandergesetzt und sie als die Zukunft der Gesundheit am Arbeitsplatz betitelt. Das grundsätzliche Wohlbefinden der Mitarbeiter müsse im Fokus stehen. Nur so können Arbeitgeber der schnelllebigen, flexiblen und mobilen Arbeitswelt gerecht werden. Einige Maßnahmen von Corporate Wellness sind etwa Yoga, Schwimmen, Massagetermine oder der Obstkorb im Büro.

Die bKV als Lösung

Eine neue Studie von Willis Towers Watson kommt nun zu einem ähnlichen Schluss. Mehr als 50 Prozent der deutschen Unternehmen erwarten, dass die Corona-Pandemie sich negativ auf ihr Geschäftsergebnis des nächsten halben Jahres auswirken wird. Ihre Antwort: Viele Unternehmen werfen einen Blick auf das Mitarbeiter-Wellbeing und führen Maßnahmen ein, um dieses zu verbessern. Dazu gehören Pensions-Benefits, Benefits zur Familienbetreuung, Private Zusatzversicherungen und Benefits zur Gesundheitsversorgung – zu denen auch die betriebliche Krankenversicherung (bKV) gehört. Vermittler, die ihren Kunden die bKV nahelegen, geben diesen nicht nur die Möglichkeit, ihre Kunden in Zeiten von Corona zu unterstützen, gleichzeitig bereiten sie sie auf die Zeit nach der Pandemie vor. Denn der „War for Talents“ tobt nach wie vor und Unternehmen müssen sich neue Strategien einfallen lassen, um ihre Mitarbeiter zu halten. Eine bKV-Beratung kann hier zwei Aufgaben erfüllen.

Bereits im Mai gab Roland Aschenberger, Regionalleiter bKV Süddeutschland, an, dass das Thema Mitarbeitergesundheit im Zuge der Krise eine völlig neue Bedeutung bekommen würde. Weitere Informationen zur bKV finden Interessierte abschließend auf unserem Blog oder auf unserer Homepage.

Titelbild: ©lzf/stock.adobe.com

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Hat Kunstgeschichte und Literatur studiert. Schreibt gerne. So gerne, dass er sich sowohl in der NewFinance-Redaktion als auch in der Freizeit damit beschäftigt. Und sollte er mal nicht schreiben, interessiert er sich für E-Sport, Wirtschaft und dafür, wer gerade an der Börse abrutscht.

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