Deutschland hat Rücken: Wie die betriebliche Krankenversicherung hilft

Osteopathie
Osteopathie

60 Millionen Fehltage. Das ist die Konsequenz der Rückenleiden deutscher Berufstätiger, wie eine Untersuchung der Techniker Krankenkasse (TK) im Rahmen ihres Gesundheitsreports ergab. Laut Albrecht Wehner, Gesundheitsexperte der TK, fehlten damit „täglich durchschnittlich 164.000 Beschäftigte.“

Das Ost-Süd Kreuz

Dabei gibt es regionale Unterschiede. In Baden-Württemberg sind Rückenprobleme nur für einen Krankheitstag im Jahr verantwortlich. Auch Bayern liegt mit 1,1 Fehltagen vergleichsweise im grünen Bereich. In den neuen Bundesländern, insbesondere Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern gibt es die meisten Fehltage wegen „Rücken“. Hier fallen die Leute 1,8 respektive 1,9 Tage aus.

KMU: Chronisch geplagt

Nicht nur für die Betroffenen, die unter Schmerzen und Bewegungseinschränkungen leiden, ist das ein Problem. Auch für die Betriebe selbst werden die Ausfälle schmerzhaft. Bis zu mehreren hundert Euro kann ein Fehltag ein Unternehmen kosten, etwa wegen Produktionsausfällen. Insbesondere kleine Unternehmen, die Personallausfälle nicht ohne weiteres kompensieren können, spüren diese Auswirkungen.

Eine Option gegen den Schmerz

Versucht ein Mitarbeiter seine Rückschmerzen loszuwerden, stehen ihm viele Optionen offen. Orthopäden, Chiropraktiker, Krankengymnastik, Physiotherapie. Oder Osteopathie. Die ganzheitliche Behandlungsmethode wurde im 19. Jahrhundert vom amerikanischen Mediziner Andrew Taylor Still entwickelt. Sie widmet sich insbesondere den Faszien – dem Bindegewebe. Und ist besonders effektiv bei unbestimmten Rückenleiden. Das belegt eine Studie aus dem Jahr 2014.

GKV zahlt nur teilweise

Aber Osteopathie ist nicht günstig. Zwischen 70 und 145 Euro kann eine Therapiesitzung laut dem Medizinischen Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen kosten. Zwar erstatten viele gesetzliche Kassen mittlerweile anteilig den Gang zum Osteopathen. Aber diese Leistungen decken oftmals nur einen Bruchteil der Kosten ab. Insbesondere dann, wenn der Patient aufgrund starker Beschwerden viele Behandlungen in Anspruch nimmt.

Eine helfende Hand

Wie können also Unternehmen ihre Mitarbeiter unterstützen und ihren Heilungsprozess fördern? Eine Möglichkeit ist eine betriebliche Krankenversicherung. Denn bereits ab der Tarifstufe Basis erstattet die bKV unsere Krankenversicherer auch osteopathische Behandlungen. Insgesamt 50 Prozent von einem erstattungsfähigen Beitrag von bis 1.500 Euro im Jahr. Davon profitieren Angestellter und Arbeitgeber gleichermaßen.

Übrigens…

Die bKV wird auch ein Thema auf unserer Maklerwerkstatt 2018 sein. Unsere Experten werden Euch mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wir sehen uns in München, Stuttgart oder Hamburg!

München:  18. Juni 2018, Versicherungskammer Bayern

Jetzt für die Maklerwerkstatt in München kostenfrei anmelden.

Stuttgart:  21. Juni 2018, GOLDBERG[WERK]

Jetzt für die Maklerwerkstatt in Stuttgart kostenfrei anmelden.

Hamburg:  28. Juni 2018, Curio-Haus

Jetzt für die Maklerwerkstatt in Hamburg kostenfrei anmelden.

Titelbild: ©YakobchucOlena/fotolia.com

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie hier Ihre Nachricht ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein