Tinnitracks: Erfolgreich gegen Ohrgeräusche

Tinnitracks

In Deutschland leiden circa drei Millionen Menschen an Tinnitus. Ein unangenehmes Geräusch, das durch überreizte Nervenzellen im Gehirn entsteht. Tinnitus lässt sich zwar nicht heilen aber lindern. Dazu genügen bereits drei Dinge, die jeder Betroffene zu Hause hat: Smartphone, Kopfhörer und die eigene Musiksammlung. Krankenvollversicherte Kunden der UKV – Union Krankenversicherung erhalten jetzt ihre Lieblingsmusik auf Rezept – mit der Tinnitracks-App.

Tinnitracks-App: Die Idee dahinter

Ein permanentes Piepsen, Klingeln oder Summen machen Betroffenen besonders in Ruhephasen zu schaffen. Folgen, die sich nach einem Hörsturz, nach einer Entzündung oder nach zu viel Lärm einschleichen. Tinnitus-Geräusche entstehen nicht im Ohr, sondern im Gehirn. Hauptursache dort sind überreizte Nervenzellen.

Jede einzelne Nervenzelle des Hörzentrums verarbeitet eine bestimmte Frequenz. Manche sind bei einem Tinnitus übermäßig aktiv. Musik, aus der die betroffenen Frequenzen herausgefiltert wurden, stimuliert die umliegenden Nervenzellen. Das Gehirn wird trainiert und die Intensität des Geräusches nimmt deutlich ab. Dies haben bereits Studien des Münster Uniklinikums vor geraumer Zeit ergeben.

So läuft die Tinnitracks-Therapie ab

  1. Untersuchung durch einen HNO-Arzt: Dieser prüft, ob die Therapie mit Tinnitracks für den Versicherten geeignet ist.
  2. Der Arzt misst die individuelle Frequenz des Tinnitus.
  3. Die Therapie mit Tinnitracks beginnt.
  4. Die Therapie wird ärztlich begleitet: Mit Hilfe regelmäßiger Zwischenuntersuchungen kann der Therapieverlauf optimiert werden.

Einfache Bedienung, individuelle Filterung, präzise Analyse

Die Funktionsweise der Tinnitrack-App ist einfach: Die vom Arzt ermittelte Frequenz eingeben, Musik auswählen und filtern.

Titelbild: ©Africa Studio

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