Der Weg in die Zukunft: Mit Messenger Marketing Kunden erreichen

Der Weg in die Zukunft: Mit Messenger Marketing Kunden erreichen
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Der Messenger ist die Zukunft. Einer Studie des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet zufolge ist es 61 Prozent der jungen Generation nicht möglich, auf WhatsApp zu verzichten. Marketern und Maklern bieten sich heutzutage vielfältige Möglichkeiten – zum Beispiel Messenger Marketing. Doch was ist das überhaupt und wie funktioniert es?

Infografik: WhatsApp ist unverzichtbar | Statista
Quelle: Statista

Was ist Messenger Marketing?

Im Grunde handelt es sich dabei um eine Subdisziplin des Online-Marketings. Anwender verlassen sich auf Apps und Features, die es ihnen erlauben, potenzielle oder bereits erreichte Kunden per Messenger-Dienst (etwa Facebook Messenger, WhatsApp, Threema oder dergleichen) zu erreichen. Ein großer Vorteil vom Messenger Marketing: Der Weg zum Kunden ist so kurz wie es die moderne Technik nur erlaubt. Auch sind Messenger derzeit weitaus beliebter als andere Kommunikationsformen. Wie manychat berichtet, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Kunden eine Messenger-Botschaft öffnen, wesentlich höher als bei E-Mails. Diese beträgt etwa 80 Prozent oder mehr, mit einer Click-Through-Rate von 30 Prozent. Zum Vergleich: Die Öffnungsrate von E-Mails liegt bei 5,9 Prozent bis 18,8 Prozent. Messenger-Nachrichten ziehen Kunden dementsprechend eher an.

Vorteile von Messenger-Diensten:

  • Kunden können auch mit Maklern in Kontakt treten, wenn sie die Website oder den Social Media-Auftritt verlassen
  • Es gibt authentisches und schnelles Feedback
  • Messenger halten für gewöhnlich keine Viren-Mails parat – dementsprechend ist das Vertrauen der Kunden größer
  • Höhere Antwortrate als bei der E-Mail

Wie unterscheiden sich die verschiedenen Messenger?

Messenger haben sich den Vorlieben ihrer Nutzer angepasst und bieten je nach Zielgruppe verschiedene Schwerpunkte. Zwei prominente Beispiele sind WhatsApp und der Facebook Messenger. Nutzer können Gruppen erstellen, mit Bekannten chatten und sie anrufen. Außerdem ist es dem Makler möglich, Statusanzeigen zu erstellen, in denen beispielsweise kurze Videos, GIFs oder Bilder erscheinen. Diese sind dann leicht vom Kunden einsehbar. Chip nennt als Alternativen den Signal Messenger und Threema, die beide mit besonders sicheren Verschlüsselungsmethoden werben. Threema ist kostenpflichtig, koppelt seine Dienste allerdings nicht an eine Telefonnummer, was aus datenschutzrechtlicher Sicht einen Vorteil bedeutet.

Mehr als nur Messaging

Ein weiteres Beispiel für einen Messenger-Dienst ist WeChat, das chinesische Allround-Talent. Allerdings geht die App weit über den Messenger hinaus. Auch eine Social Media-Anwendung und Bezahlmethoden sind darin vereint. WeChat findet Freunde und verfügt über eine GPS-Funktion. Die App wird auch außerhalb Chinas genutzt. LINE wiederum bietet neben den bekannten Features auch Spiele und eine Timeline an, die seine User managen können.

WhatsApp Business richtet sich speziell an kleine Unternehmen und erleichtert im besten Fall den Kundendialog. Marken und Unternehmen können automatische Antworten für spezielle Fragen einrichten. Auch ist es möglich, Begrüßungs- und Abwesenheitsnotizen sowie eine Anbindung an WhatsApp Web zu erstellen. Laut inc.com verfügt WhatsApp weltweit über 1,5 Milliarden Nutzer, Facebook Messenger kommt auf 1,3 Milliarden und WeChat auf eine Milliarde User.

Keine Startschwierigkeiten zulassen

Kurz gesagt: Marketer haben je nach geplanter Zielgruppe genug Auswahlmöglichkeiten, um ins Messenger-Marketing einzusteigen. Allerdings ist es wichtig, die rechtlichen Fragen im Auge zu behalten. WhatsApp beispielsweise kann auf das Adressbuch eines Smartphones zugreifen. Das ist problematisch, weil die Server im Ausland stationiert und daher nicht mit europäischem Datenschutzrecht vereinbar sind. Die wichtigsten rechtlichen Details haben wir auf unserem Blog mit dem Datenschutzprofi und Juristen Bartlomiej Zornik besprochen. Für den Start rät Lead-Digital dazu, den angebotenen Dienst per Website oder Blog mit den Kunden zu kommunizieren. Auch kann es helfen, andere Social Media-Kanäle oder den klassischen E-Mail-Newsletter zu nutzen, um Kunden das Messaging nahezulegen.

Für Makler, die außerdem an Videoberatung interessiert sind, haben wir auf unserem Blog ein paar Informationen gesammelt.

Titelbild: © Nuthawut / Fotolia.com

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