Video-Inhalte: So wird Euer YouTube-Kanal ein Erfolg

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YouTube-Kanal
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Keine Angst vor der Kamera aufzutreten? Gut, dann wäre die wichtigste Voraussetzung für einen eigenen YouTube-Kanal bereits erfüllt. Warum ein solcher Kanal sinnvoll sein kann, haben wir in diesem Beitrag ausgeführt.

Vorteile von Videos in Social Media

  1. Aufmerksamkeitsspanne
    Viele Nutzer durchstöbern zwar täglich ihre Profile. Die Inhalte aber werden lediglich überflogen. Nur Text ist ermüdend und zeitraubend. Bei Bildern oder Videos bleiben die Nutzer jedoch hängen. Nicht umsonst ist die Video-Plattform YouTube mit über einer Milliarde Nutzer, das zweitgrößte soziale Netzwerk nach Facebook.
  2. Einprägsam
    Bilder bleiben hängen, ob bewegt oder nicht. Videos erst recht. Zusätzlich zur rein visuellen Darstellung des Bildes kommt Aktion und Musik hinzu. Außerdem unterhalten Videos die Leute mehr als reiner Text oder Bilder.
  3. Kaufbereitschaft:
    Videos vermittel einen Eindruck, falls richtig gemacht, von Nähe und Vertrauen. Die Studie des Analytic-Unternehmens ComScore zeigt, dass 85 Prozent der Befragten Konsumenten bei einem hochwertigen Video zu Produkten und Dienstleistungen eher zum Kauf tendieren.

Der erste Schritt ist immer der… leichteste

Konto. Weshalb Google? Weil bereits seit 2006 YouTube eine Tochtergesellschaft von Google Inc. Ist. Dazu klickt Ihr auf den großen blauen Button „Anmelden“ auf der Google-Startseite und folgt den Instruktionen. Haben Ihr die Anmeldung hinter Euch, steht dem eigenen Kanal nichts mehr im Wege. Wählt dazu einfach unter den Google-Apps („Tastenfeld“ neben dem Anmeldebutton) und wählt das Icon der Videoplattform aus. Anschließend werdet Ihr weitergeleitet. Hier klickt Ihr auf Euer Icon (rechts vom Glockensymbol), das „Creator Studio“ auswählen und schon kann es losgehen.

Euer YouTube-Kanal und diese acht Fragen

Die Belohnung eines erfolgreichen YouTube-Kanals: Bekanntheit und Reichweite. Denn mit 35 Millionen Nutzern in Deutschland ist die Videoplattform gut aufgestellt. Und während die Benennung des Kanals und das Hochladen der Videos intuitiv und selbsterklärend ist. So drängen sich diese acht Fragen förmlich auf:

1.) Was will ich mit meinem YouTube-Kanal erreichen?

Mit der Tür ins Haus und die Finger in die Wunde. Was will ich eigentlich erreichen? Wollt Ihr über den Kanal Kunden generieren? Über Videos mehr Besucher auf Eure Webseite ziehen? Oder soll der Account dazu dienen, mit Menschen in Kontakt zu treten? Die Antwort auf die Frage, was der YouTube-Kanal bezwecken soll, ist essenziell. Welche YouTube-Strategie nun ausgewählt wird, kann jeder nur individuell beantworten.

2.) Mehrere Kanäle – sinnvoll?

Wenn Ihr feststellt, dass Ihr zu unterschiedliche Inhalte (Versicherungen, Cryptowährungen, Sport) habt, ist es sinnvoll mehrere YouTube-Kanäle einzusetzen. Die einzige Bedingung: Auf allen Kanälen muss Leben herrschen. Sollten nur einige Videos von Eurem eigentlichen Themengebiet abweichen, ist es unnötig sich dafür Extraarbeit aufzuhalsen mit einem separaten Account.

3.) Ist das Design wichtig?

Durchaus. Doch anders als angenommen. Wichtig ist viel mehr, der Plattform ein Gesicht zu geben. Während es noch durchgeht, als Profilfoto das eigene Logo zu verwenden, so sollte spätestens im Banner Euer Gesicht auftauchen. Je persönlicher Ihr Euren Kanal gestaltet, desto authentischer kommt Ihr rüber. Und Authentizität, neben Ehrlichkeit und Transparenz, ist einer der Grundpfeiler im Netz, die Nutzern einfordern.
Hier findet Ihr außerdem Tipps und Richtlinien zur Bilder- und Dateigröße.

4.) Werbe- und PR-Videos der Hit?

Die Frage ist leicht zu beantworten: Nein. Denn alle sozialen Medien, mit Ausnahme von Xing und LinkedIn, sind auf Entertainment und allgemeine Unterhaltung ausgelegt. Reine Verkaufsförderung, verkaufsfördernde oder informative Videos zu machen? Ja. Aber gekonnt. Hier lässt es sich leicht an der 80/20-Regel orientieren. 80 Prozent Eurer Videos sollen unterhalten, 20 werben. Damit langweilt Ihr die Kunden nicht und der YouTube- und Facebook Algorithmus lässt es Euch durchgehen.

5.) Wie funktioniert die Videoverwaltung?

Nach dem Anmelden bei YouTube unter dem Menüpunkt „Creator Studio“. Hier gibt es sowohl den Video-Manager (Videos und Playlisten verwalten). Livestreaming, falls Ihr in Echtzeit mit Euren Kunden in Kontakt treten wollen, um Produkte oder Dienstleistungen oder gar Alltagsthemen zu besprechen. Auch die Community (Kommentareinstellungen) finden sich hier wieder.

6.) Sollen Trolle bleiben dürfen?

Ja, der Satz macht Sinn. Als „Trolle“ bezeichnet das Internet Menschen, die im Kommentarbereich stänkern und provozieren. Rein um des Ärgers Willen. Hier stellt sich die Frage: Kommentarbereich aktivieren oder deaktivieren? Es sei natürlich jedem selbst überlassen, aber der Hauptgrund weswegen soziale Medien zum Einsatz kommen, ist die direkte Kundenkommunikation. Diese aus Angst vor negativer Meinung oder Feedback auszuschalten ist unsinnig.

7.) Kann ich meinen Kanal promoten?

Ja. Und es ist sogar sinnvoll. Schließlich sollen die eigenen Accounts auf Kanälen wie Facebook, Twitter und Co. nicht verwahrlosen. Und Videos werden häufiger geklickt als Verlinkungen oder schlichte Bilder.Die einfachste Variante: Den Link des YouTube-Videos im eigenen Newsfeed (auf Facebook) in den Bereich „Beitrag schreiben“ hineinkopieren.

8.) Monitorisieren und optimieren?

Ist im Falle der Videoplattform simple. Denn YouTube bietet Euch unter dem Menüpunkt Creator Studio sogenannte Analytics an. Als Übersicht. Hier könnt Ihr in Echtzeit Zugriffsquellen,- zahlen und die Art der Geräte sehen. Wiedergabezeit- und orte und natürlich favorisierte Videos. Welche Videos kommen gut an, welche schlecht, YouTube-Analytics legt die Karten auf den Tisch.

Bild: ©Serjio/Fotolia

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