Makler: Bestandsverkauf muss gut geplant werden

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Bestandsverkauf

Die goldenen Zeiten für den Bestandsverkauf sind vorbei? Nein, aber wer einen vernünftigen Preis für seine Bestände erzielen will, muss auf einige Dinge achten, so die Experten Andreas W. Grimm und Thomas Öchsner, Geschäftsführer des Bewertungsunternehmens „Resultate“, im Fachmagazin AssCompact. Durch das große Angebot an Maklerbeständen und die gleichzeitig zu geringe Nachfrage von jungen, willigen Käufern gab ein Viertel der Befragten in einer Umfrage des Unternehmens an, bis weit nach ihrem 67. Geburtstag hinaus arbeiten zu wollen. Von einem „dramatischen Preisabfall“ könne jedoch keine Rede sein. Maklerunternehmen mit einem klar nachvollziehbaren, zukunftsfähigen Geschäftsmodell, erzielten weiterhin sehr gute Preise für ihre Bestände.

 Genaue Nachfolgeplanung

Denken Makler über den Bestandsverkauf nach, sollten sie ihr Unternehmen vorher bewerten und für die Nachfolgeplanung drei bis fünf Jahre einrechnen. Analysiert werden sollten laut „Resultate“-Geschäftsführer unter anderem das gesamte Bestandspotential, dessen Übertragbarkeit, die Positionierung des Unternehmens am Markt, Loyalität und Schlüsselkompetenz der Belegschaft. Nur nach genauer Nachfolgeplanung kann das Risiko, sich unter Wert zu verkaufen, minimiert werden.

Titelbild: © lenetsnikolai – Fotolia

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