Gesetzliche Versicherung: Zusatzbeitrag könnten sich verdoppeln

Zusatzbeitrag

Nach Schätzungen der GKV könnte sich der Zusatzbeitrag für die Krankenkassen in vier Jahren auf 1,4 bis zu 1,8 Prozent verdoppeln. Aktuell liegt der durchschnittliche Zusatzbeitrag bei 0,9 Prozent. Grund für die enorme Steigerung seien die deutlich steigenden Ausgaben für Ärzte, Kliniken und Arzneimittel, so die GKV-Chefin Doris Pfeiffer. Weiterhin belasten auch die milliardenschweren Gesundheitsreformen die Krankenkassen.

Noch verfügen die Krankenkassen über Rücklagen in Höhe von 14,2 Milliarden Euro, und auch im Gesundheitsfonds liegen weitere 10,1 Milliarden Euro. Je nach vorhandenen Rücklagen müssten laut Pfeiffer im nächsten Jahr nicht alle Kassen ihre Beiträge erhöhen, die GDV-Chefin geht jedoch von einer breiteren Bewegung aus. Bereits im vergangenen Jahr lagen die Ausgaben des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenversicherung 2,3 Milliarden Euro über den Einnahmen.

 

Titelbild: © Marco2811 – Fotolia

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie hier Ihre Nachricht ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein