Hust, schnief, röchel: Mehr krankheitsbedingte Fehltage in Deutschland

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Fehltage
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“Im vergangenen Jahr waren die Deutschen wieder häufiger krankgeschrieben: Der Krankenstand stieg zuletzt von 3,9 auf 4,1 Prozent.” Das war jüngst in der Pfefferminzia zu lesen. Kein schöner Trend.

Daran haben alle zu knabbern

Natürlich zuallererst die Arbeitnehmer. Gesundheitliche Probleme kosten Nerven und Kraft. Während der Betroffene nicht auf die Beine kommt, bleibt seine Arbeit liegen. Genauso wie Zeit für die Kinder, Sport oder Hobbys auf der Strecke bleibt. Gleichzeitig ist die Gesundheit der Mitarbeiter ein wertvolles und unbedingt schützenswertes Gut für den Arbeitgeber. Maschinen und Technik werden wie selbstverständlich mit Versicherungen geschützt. Warum passiert das nicht auch mit der Seele eines Unternehmens, nämlich den Mitarbeitern? Denn fallen sie aus, drohen Umsatzausfälle. So kosteten Fehltage 2012 die Volkswirtschaft 225 Milliarden Euro. Pro Tag und pro Mitarbeiter gehen einem Unternehmen etwa zwischen 100 und 400 Euro verloren.

Wo liegen die Ursachen?

In der kalten Jahreszeit ist es vor allem die Grippe, die immer wieder für Fehltage sorgt. Neben ihr gibt es zahlreiche weitere Übeltäter, die den Deutschen zusetzen. Darunter häufig: Fehltage durch Muskel- oder Skeletterkrankungen. Überboten werden sie laut aktuellem AOK-Fehlzeitenreport mittlerweile von psychischen Krankheiten. Die traurige Entwicklung: innerhalb der letzten zehn Jahre nahmen Fehltage in diesem Bereich um 79 Prozent zu. Dabei dauern Krankheitsfälle dieser Art immer länger. Im Durchschnitt führt eine psychische Erkrankung zu 25 Tagen Arbeitsausfall. Damit liegt sie sechs Tage über der durchschnittlichen Fehlzeit insgesamt. Laut FOCUS Money haben die körperlich beanspruchenden Branchen Verkehr und Lager (23), Metallerzeugung (22,3) sowie Energie-, Wasserversorgung und Abfallbeseitigung (22,1) am meisten mit Fehltagen zu kämpfen.

Eine doppelte Lösung

Die bKV-Tarife unserer Krankenversicherer Bayerische Beamtenkrankenkasse und UKV-Union Krankenversicherung setzen aus zwei Richtungen an, um dieses Problem zu lösen. Zum einen bietet etwa der Tarif “Vorsorge Pro S” diverse Möglichkeiten, um Krankheiten vorzubeugen und frühzeitig zu erkennen. Schutzimpfungen und eine breite Palette an Vorsorgeuntersuchungen helfen, Krankheitsfälle zu verhindern, bevor sie überhaupt entstehen. Für den Fall der Fälle bieten die weiteren bKV-Tarife unter anderem bei Krankenhausaufenthalten oder benötigten Reha-Maßnahmen viele Leistungen an, die zu einer schnelleren Genesung der Mitarbeiter beitragen. Mehr Informationen zu den Tarifen gibt es hier.

Titelbild: © detailblick-foto/Fotolia

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