Electronical-Health: Apple erweitert Gesundheits-App

Gesundheits-App

Mit „Reproduktive Gesundheit“, „UV-Strahlenbelastung“ und „Wasserkonsum“ erweitert Apple seine Gesundheits-App „Health“ um wieder neue Datenkategorien. Seit dem letzten Update ließen sich außerdem Angaben zu genauer Ernährung, Vitalwerten, Durchblutung und Blut-Sauerstoffsättigung machen. Das neue Update ist nun ein weiterer Schritt, mit der Apple zu einer regelrechten digitalen Gesundheitsakte wird. Die Health-App ist dabei jedoch nur die Nutzeroberfläche von „HealthKit“, Apples Gesundheits- und Fitnessverwaltungsplattform. Diese tief im Betriebssystem integrierte Plattform sichert zentral alle Daten und kann diese auf Wunsch des Nutzers an andere installierte Apps weitergeben.

Dabei ist Apple nicht das einzige Unternehmen, das versucht, eine zentrale Gesundheitsdatenverwaltung auf dem Markt zu etablieren. Zwar bietet auch Google mit der Google-Fit-App eine solche Verwaltungsplattform, doch wird es Apple als nicht werbefinanziertem Anbieter wahrscheinlich leichter fallen, das Vertrauen der Nutzer zu gewinnen. Nach Schätzungen von US-Analysten könnte dieser neue Absatzmarkt schon in fünf Jahren 220 Milliarden Dollar jährlich einbringen. Schon jeder zweite Deutsche steht der elektronischen Verwaltung aufgeschlossen gegenüber, wie eine kürzlich veröffentlichte Gesundheitsstudie von Philips in Zusammenarbeit mit dem ZukunftsInstitut zeigt.

Titelbild: © Apple

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