Digitale Beratung: 7 Tools für die Beratung von zu Hause aus

Digitale Beratung: 7 Tools für die Beratung von zu Hause aus
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Ein Ende von Social Distancing und geschlossenen Geschäften ist nicht in Sicht. Den Höhepunkt der Coronavirus-Pandemie erreiche Deutschland Anfang Juni mit 1,2 Millionen Infizierten, prognostiziert n-tv. Wie können Vermittler weiter den Kontakt zu ihren Kunden halten und ihr Geschäft fortsetzen? Digitale Beratung ist eine Lösung.

Ein Tool für den gesamten Vertriebsprozess

Sich selbst bezeichnet Flexperto als Communication Cloud, die den gesamten Vertriebsprozess in einem Tool bündelt. Makler können mit Flexperto Kundentermine vereinbaren und Verträge abwickeln. Ferner ist es möglich, per Videochat mit Kunden zu sprechen und gemeinsam Dokumente durchzugehen. Auch eine Messaging-Funktion sowie die Möglichkeit zur digitalen Signatur sind mit Flexperto gegeben. Das Ganze ist mit den deutschen Datenschutzrichtlinien vereinbar. Die Basic-Edition kostet 39 Euro im Monat. Aktuell gibt es darauf einen Rabatt in Höhe von 20 Prozent.

Digitalisierung auf Knopfdruck

Das Live Contract-Tool aus dem Hause SyncPilot lässt sich nach eigener Aussage einfach in die bereits bestehenden Prozesse integrieren. Es beinhaltet unter anderem ein Präsentations-Feature, ein Tool für die digitale Unterschrift, eine Videochat-Funktion sowie die Möglichkeit zur Aufnahme von Sitzungen. Ein Geheimtipp unseres Außendienstes.

Onlineberatung Pro

Ein Tool des Instituts Ritter. Hier hat der Makler die Möglichkeit, mit Kunden und Geschäftspartnern einen Videochat zu starten. Außerdem kommt das Tool mit einigen Dokumentations-Features und einem Kalender daher. Wann steht das nächste Meeting an und wann hat der Makler mit Kunde XY gesprochen? All das können Makler bei Onlineberatung Pro leicht prüfen. Bis zum 31. Mai 2020 ist das Tool kostenlos zum Download bereit, danach wird es wieder knapp 75 Euro kosten.

Allrounder Demobird

Entstanden aus einem Joint Venture zwischen 8helfer GmbH aus München und der Augsburger HÖNLE.training GmbH, bietet die Software demobird vielerlei Features für die Video- und Online-Beratung. Mit dabei: Video-Chat, Bildschirmübertragung, ein virtueller Notizblock und interaktive Verkaufsfolien. Auch können Makler über eine gesicherte Verbindung Dokumente austauschen und sich Bewertungen und Empfehlungen gleich im Gespräch abholen. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage von demobird.

Live-Beratung im Netz

Snapview unterstützt den Vertriebsprozess vom Erstkontakt bis hin zur Beratung. Videokommunikation und Screensharing sind mit dieser Vertriebsplattform genauso möglich wie Terminkoordinierung Text-Chat und E-Signatur.

Hier unterschreiben

Der Name sagt es bereits – Adobe Sign ist ein spezielles Tool für die digitale Unterschrift. Makler können hier für jeden Vorgang, der im Beratungsalltag zu erwarten ist, einen Unterzeichnungs-Workflow einrichten. Dieser sorgt dafür, dass dem Makler stets das passende Formular für den aktuellen Schritt vorliegt. Zuletzt lässt sich Adobe Sign mit den Business-Apps von Salesforce, Microsoft, Workday und anderen verknüpfen. Einer Pressemitteilung Adobes zufolge kostet Adobe Sign für kleine Unternehmen pro Nutzer ab 35,69 Euro monatlich.

Digitale Beratung mit GoToMeeting

Eine weitere Plattform für Web-Meetings. Auch hier eröffnet ein Organisator den Online-Videochat, die Teilnehmer können ohne einen Download mit einsteigen. Bei Bedarf können Makler mit ihren Kunden eine Bildschirmübertragung starten. Insgesamt sind Meetings mit bis zu 250 Teilnehmern möglich. GoToMeeting erlaubt eine 14-tägige kostenlose Testversion, danach kostet das Tool im Monat ab 11,75 Euro (Professional Version) aufwärts.

Für Makler, die digitale Tools nutzen wollen, gilt abschließend: Die Beurteilung und Nutzung digitaler Tools nach DSGVO hat grundsätzlich in regelmäßigen Abständen durch einen verantwortlichen Datenschutzbeauftragten zu erfolgen.

Wie funktioniert die digitale Organisation im Büro? Mehr dazu finden Interessierte auf unserem Blog. Und welche Tools eignen sich für die Optimierung der eigenen Social Media-Kanäle?

Titelbild: ©wachiwit/ stock.adobe.com

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Hat Kunstgeschichte und Literatur studiert. Schreibt gerne. So gerne, dass er sich sowohl in der NewFinance-Redaktion als auch in der Freizeit damit beschäftigt. Und sollte er mal nicht schreiben, interessiert er sich für E-Sport, Wirtschaft und dafür, wer gerade an der Börse abrutscht.

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