Krieg um die Köpfe: Was sind die bKV-Zielbranchen?

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In Hollywood sind Kriege einfach. Zumindest, wenn man einen Iron Man an seiner Seite hat, der unbezwingbar scheint und jeden Feind im Handumdrehen besiegt. In Deutschland dagegen tobt ein Krieg der anderen Art: Der War for Talents. Der Wettstreit um junge und kluge Köpfe, der vom demografischen Wandel und den dahinschwindenden Nachwuchszahlen ausgelöst wurde, treibt viele Unternehmen um. Ein guter Ansatzpunkt für die bKV-Beratung.

Abbildung 1, Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft

Stetiger Fluss

Bei sinkender Arbeitslosigkeit und einem gut laufenden Arbeitsmarkt wagen mehr Arbeitnehmer den Sprung von einem Job zum anderen. Ekaterina Arlt-Kalthoff, Unternehmensberaterin und Inhaberin der Empfehlungsmarketing Akademie in Düsseldorf, sagt dazu: „Mitarbeiter, die 15 Jahre im Unternehmen bleiben, werden seltener.“
Dieses Phänomen nennt sie Unternehmen-Hopping, und um sich davor zu schützen, müssen Arbeitgeber sich heutzutage ins Zeug legen. Besonders stark betroffen ist laut der FAZ die Informations- und Kommunikationsbranche. Dort wechseln pro Jahr zwei Drittel aller Stellen den Arbeitnehmer. In anderen Branchen ist eine ähnliche Entwicklung zu erkennen, wenn auch nicht im selben Maße. Holger Schäfer, Senior Economist beim Institut der deutschen Wirtschaft, zeigt dagegen die Branchen mit der niedrigsten Fluktuation auf: das Banken- und Versicherungswesen.

Teurer Wechsel

Aber wie bindet man die guten Kräfte, wie holt man neue? Das Unternehmen braucht Kenntnisse über den Arbeitsmarkt, die Recruitingkanäle, Resistenzressourcen, und die Pläne der Konkurrenz. Die Informationen, die eine Neubesetzung voraussetzt, sind von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich schwer zu beschaffen. Es müssen zum Beispiel ein Headhunter eingesetzt, Anzeigen geschaltet und Bewerbungsgespräche geführt werden. Jede Niederlage trifft hart: Eine neu zu besetzende Stelle kostet das Unternehmen mindestens 25.000 Euro, oftmals noch mehr, berichten Softgarden und Arbeitswelten.

Abbildung 2, Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft

Wenn es an MINT fehlt

Bereits vor Jahren zeichnete sich im MINT-Sektor (MINT = Mathematik, Ingenieurwesen, Naturwissenschaften, Technik) ein struktureller Mangel ab. Laut dem MINT Frühjahrsreport 2013 sollen bis Ende 2020 1,4 Millionen Fachkräfte fehlen. Der Frühjahrsreport von 2017 stützt die Annahme: Während zwar die Akademiker im MINT-Bereich zahlreicher werden (10,6 Prozent Anstieg von 2011 bis 2014), sank die Zahl der MINT-Fachkräfte um 0,4 Prozent im selben Zeitraum. Unternehmen in diesem Sektor wird darum umso mehr daran gelegen sein, Mitarbeiter im Unternehmen zu halten.

Die bKV kann ein Teil der Lösung für Eure Kunden aus eben diesen Branchen sein. Denn sie liefert die passende Kombination aus Mitarbeiterbindung und Attraktivitätssteigerung. Durch die geringe Verbreitung erhält Euer Kunde so einen klaren Vorteil.

Titelbild: © Freedomz/Fotolia

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