AOK-Krankenhaus-Report: Wenn Operationen krank machen

Je häufiger Ärzte bestimmte Eingriffe vornehmen, umso schneller und sicherer geht ihnen die Operation von der Hand. Dass dem in vielen bundesdeutschen Krankenhäusern nicht so ist, offenbart der aktuelle AOK-Krankenhaus-Report. Vielen Ärzten in Deutschland fehlt schlichtweg die nötige Routine, insbesondere bei schwierigen Operationen. Mit fatalen Folgen für die Gesundheit der Patienten. Eine Situation, die der Bedeutung der betrieblichen Vorsorge unweigerlich Vorschub leistet. Für bKV-Vermittler ergeben sich Chancen, die es zu nutzen gilt.

Falscher Schnitt, Stimme weg!

Beispiel Schilddrüsenoperation. Ein Eingriff, der ohne fachliche Routine zu erheblichen Komplikationen oder Schädigungen führen kann. Den Schnitt einmal falsch gesetzt und der Patient kann unter Umständen nicht mehr sprechen. Keine Seltenheit, wie die Studienautoren des Wissenschaftlichen Instituts der Ortskrankenkassen festgestellt haben. Krank durch Operation, so könnte eine erste Zwischenbilanz lauten.

„Wir haben die zwischen 2011 und 2013 an 57.000 AOK-Versicherten durchgeführte Operationen bei gutartigen Schilddrüsenerkrankungen untersucht und herausgefunden, dass ein Fünftel der Patienten in Häusern versorgt wurden, die diese Operation 2013 maximal 55 Mal durchgeführt haben”, konstatiert Jürgen Klauber, Geschäftsführer des Instituts. Das Risiko, dass diese Patienten nach der Operation an einer Stimmbandlähmung leiden, sei nach Aussage Klaubers doppelt so hoch.

Martin Litsch, Vorstandschef des AOK-Bundesverbands, sieht vor allem die Bundesländer, die für die Krankenhausplanung zuständig sind, in der Pflicht, den Bereich komplizierter Operationen aus der Versorgung herauszunehmen, sofern Mindestmengen an Eingriffen nicht eingehalten werden können:

 „Die Bundesländer müssen die Krankenhäuser identifizieren, die die jährlichen Mindestmengen unterschreiten und ihnen die Versorgungsverträge kündigen. Dazu sind sie seit der 2016 in Kraft getretenen Krankenhausreform ausdrücklich ermächtigt.“

Was können Patienten tun?

Patienten, die das Risiko einer Schädigung durch Operation so gering wie möglich halten möchten, sollten sich das Krankenhaus genau aussuchen, in dem sie den Eingriff vornehmen lassen möchten. Das ist ein zentrales Ergebnis der Studie. Gesetzlich Versicherten steht diese Möglichkeit jedoch nur in den seltensten Fällen offen. Die freie Krankenhauswahl bleibt immer noch privat versicherten Patienten vorbehalten.

Mit unseren beiden bKV-Tarifen Comfort und Premium können Versicherte im Falle eines bevorstehenden Eingriffs entscheiden, in welchem Krankenhaus sie behandelt werden möchten. Außerdem suchen sie sich den behandelnden Arzt selber aus und haben Anspruch auf ein Zwei- beziehungsweise Einbettzimmer.

bKV: Win-Win für Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Bessere und sichere Operationen verringern das Risiko, dass Arbeitnehmer durch Fehler ihre Ausfallzeiten verlängern müssen. Sie werden schneller gesund und bereits nach kurzer Zeit können sie ihre Berufstätigkeit wieder aufnehmen. Ein erheblicher Vorteil, der sich Arbeitgebern damit bietet. Geringere Ausfallzeiten heißt ebenso: Weniger Zusatzkosten durch Arbeitsausfall. Und nur gesunde Mitarbeiter können motiviert am Erfolg des Unternehmens beitragen. Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) erweist sich damit als ein zeitgemäßes Instrument, um Mitarbeiter langfristig an den Arbeitgeber zu binden.

Vermittler, die sich für unsere Comfort- und Premium-Tarife interessieren, erhalten hier weitere Informationen zum jeweiligen Leistungsspektrum. Informationen zu den Vorteilen der betrieblichen Krankenversicherung findet Ihr zusammengefasst und im Video rechts auf der Seite.

Titelbild: © koszivu

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