Amerikanische Versicherung testet Google-Glass im Regulierungsprozess

Google-Glass

Der US-Versicherer Erie hat in einem Pilotprojekt die Hightech-Brille Google-Glass getestet.

Schadenregulierer der Erie-Versicherung testeten die Google-Glass in einem Pilotprojekt, um Fotos im Schadensregulierungsprozess halbautomatisiert bearbeiten zu können. Mit Fotos und Kurz-Videos könnten die Schäden nach Angabe des Konzerns einfach erfasst und direkt durch den parallel gesprochenen Kommentar klassifiziert werden. Die Mitarbeiter vor Ort seien begeistert davon gewesen, nahezu freihändig arbeiten zu können und während der Datenerfassung mit den Kunden Augenkontakt halten zu können.

Großes Potenzial sieht die Versicherung vor allem auch im Gesundheitssektor: „In Zukunft werden Ärzte so durch die Google-Brille eher auf die Patienten als auf ihren Laptop schauen”, so ein Techniker von Erie zum Newsportal Insurance-Networking News. Die Google-Glasses können die Informationen neben der Anzeige auf dem Display mit dem aufgenommenen Bild der integrierten Digitalkamera kombinieren. Die Daten werden unmittelbar aus dem Internet bezogen und können direkt weiter versendet werden.

Titelbild: ©Loïc Le Meur, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

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