5 Tipps für weniger Stress im Büro-Alltag

Stress ist Teil des Berufsalltags. Ein effizientes Zeitmanagement kann allerdings unnötigem Arbeitsdruck entgegenwirken. Mit den folgenden Tricks seid Ihr produktiver und habt nach der Arbeit mehr Zeit für den Ausgleich.

Privatleben meets Berufsalltag

Wie es die Überschrift bereits verrät, lässt sich das Privatleben niemals gänzlichst vom Arbeitsalltag trennen. Natürlich ist es wichtig, Probleme und Sorgen während der Arbeitszeit weitestgehend zu Hause zu lassen. Es geht vielmehr darum, dem Körper sowie der Psyche nach Feierabend und an den Wochenenden genügend Zeit zur Regeneration und zum Durchatmen zu geben. Dazu sind ausreichender Schlaf, intensive Ruhephasen, regelmäßige Bewegung und ein ausgewogenes Essverhalten unverzichtbar. Hin und wieder beim Essen über die Stränge zu schlagen oder mal die Nacht durchzutanzen gehört gewiss zu einem ausgefüllten Leben dazu. Gestaltet sich aber jedes Wochenende wie eine Party oder ein Shoppingmarathon und ist das die einzige Bewegung, die man seinem Körper “gönnt”, bleibt die Gesundheit schnell auf der Strecke. Übrigens wirkt sich nicht nur mangelnde Bewegung negativ auf die Leistungsfähigkeit aus. Auch wer sich fast täglich nach oder vor der Arbeit durch Hochleistungssport auspowert, wird schnell auf dem Zahnfleisch gehen. Intensive Sporteinheiten sollten daher auf höchstens zwei bis drei Tage pro Arbeitswoche beschränkt werden. Im besten Falle immer mit einem Tag Pause dazwischen.

Single-Tasking

Der Kollege redet ohne Unterlass, das Telefon läutet in der Dauerschleife. Mit der einen Hand am Handy, die andere tippt noch schnell die E-Mail ab. Arbeitnehmer, die diese Situation nicht meistern, dürfen sich vom Druck befreien. Multi-Tasking gibt es nicht. „Multitasking ist ein Mythos: Niemand kann mehrere komplexe Tätigkeiten gleichzeitig ausführen, das macht das menschliche Hirn nicht mit.“, schrieb bereits Die Zeit (09/2012). Aufgaben sollten nach Möglichkeit nacheinander erledigt werden.

Ablenkungen vermeiden

Am Arbeitsplatz von unerwarteten Störungen aus dem Konzept gebracht zu werden, lässt sich in den meisten Fällen nicht vermeiden. Doch, was privat ist, sollte auch auf den Feierabend verlegt werden. Der ständige Blick auf das Smartphone oder in den Facebook-Account ist unnötig und lenkt nur von der Arbeit ab. Jede noch so kleine Störung unterbricht den Gedankengang. Der Mitarbeiter ist immer wieder versucht, sich in eine Aufgabe erneut hineinzudenken. Die Zeit geht verloren und der Druck steigt zusätzlich.

Aufgaben ignorieren

„Könnten Sie bitte bis Mittag noch die Präsentation vorbereiten?“ – Nein. Spontane Aufgaben bringen hin und wieder die To-Do-Liste durcheinander. Zu Kollegen nein zu sagen braucht Mut. Doch um sich nicht völlig dem Stress auszuliefern und effektiv an anderen Aufgaben arbeiten zu können, gehört auch das dazu. Zudem muss zwischen wichtigen und unwichtigen Aufgaben unterschieden werden. Was sich getrost aufschieben lässt, darf auch mal ignoriert werden.

Pausen zwischendurch

Der Mensch ist keine Maschine. Jeder hat seinen eigenen Rhythmus. Ein kurzes Abschweifen, der Gang zum Kaffeeautomaten, ein kurzer Plausch mit Kollegen oder frische Luft machen den Kopf frei für neue Ideen.

Weitere Tipps für ein effektives Zeitmanagement folgen demnächst auf diesem Blog.

Titelbild: ©  pressmaster

4 Kommentare

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie hier Ihre Nachricht ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein